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Die Schuleingangsphase

Die Schuleingangsphase an der Grundschule durchlaufen die Kinder in ein bis drei Jahren. Dies hängt von den individuellen Lernfortschritten des einzelnen Kindes ab und trägt der Tatsache Rechnung, dass nicht alle Kinder in der gleichen Zeit, mit gleichem Tempo gleich schnell lernen.

 

An der Knapper Schule werden die Schüler dabei in jahrgangsgleichen Klassen unterrichtet. Das heißt, dass sie als Klassenverband zusammen bleiben. Ausnahmen hiervon gibt es nur bei Kindern, deren Lernprozess deutlich schneller oder langsamer verläuft als der der übrigen Klasse. Erstgenannte Kinder werden frühzeitig in die Klasse 3 versetzt, letztgenannte werden aus ihrem Klassenverband in einen jüngeren Jahrgang eingegliedert, um dort noch einmal besonders gefördert zu werden.

 

Auch die Eltern können Einfluss auf die Verweildauer in der Eingangsstufe nehmen, da sie regelmäßig von den Lehrern darüber beraten werden, welchen Lernstand ihre Kinder haben.

Bei sehr schwachen Leistungen der Kinder können Eltern einen freiwilligen Rücktritt beantragen.

 

Die Zeit vom Schuleintritt bis zu den Herbstferien wird von dem Klassenlehrer und der Sozialpädagogin für die Beobachtung bezüglich des Lern- und Entwicklungsstandes der Kinder genutzt. Dabei werden auch Beobachtungsstationen zur Diagnose der Lernvoraussetzungen von Schulanfängern nach Annette Ostermann eingesetzt. Basierend darauf werden dann im Team individuelle Förderpläne für die Kinder entwickelt. Bei Kindern mit Lernschwierigkeiten werden die Eltern über den ggf. verzögerten Entwicklungsstand ihres Kindes informiert und über geeignete Fördermaßnahmen beraten. Diese Förderung kann in Teamteaching-Stunden oder in Förderstunden im Lernstudio erfolgen.